INGO HELBIG


Mein Name ist Ingo Helbig und ich bin seit 2007 Mitglied der Arbeitsgruppe Pädiatrische Epilepsiegenetik.

Während meiner Promotion über gap junctions im ZNS bei Prof. Hannah Monyer habe ich Interesse an der Neurobiologie bekommen. Während meines Austauschjahres in den USA kam ich dann zum ersten Mal mit dem Feld der Neuropädiatrie in Berührung. Ich fand es faszinierend, sich als Arzt während der wichtigsten Zeit des Lebens um das wichtigste Organ des Menschen kümmern zu können und habe diese Faszination seitdem nicht mehr verloren.

Epilepsien gehören zu den wenigen neurologischen Erkrankungen, die im Prinzip behandelbar sind. Dennoch verstehen wir nur unzureichend, aus welchen Gründen Menschen an Epilepsien erkranken.

Gene spielen bei Epilepsien eine übergeordnete Rolle. Ich konnte mich nach meinem Studium während meines fellowships mit Sam Berkovic und Ingrid Scheffer am Epilepsy Research Centre in Melbourne ausführlich mit der Genetik von Epilepsien beschäftigen. Hierbei habe ich hauptsächlich Studien zur Genetik von Zwillingen mit Epilepsien betreut.

In Kiel habe ich mich zunächst mit Mikrodeletionen und Mikroduplikationen in Epilepsien, einer neuerkannten Form der genetischen Variation in häufigen Epilepsien, beschäftigt. In den letzten Jahren lag der Schwerpunkt der Arbeit auf der Entschlüsselung der genetischen Grundlagen von früh beginnenden und schwer verlaufenden Epilepsien und sogenannten epileptischen Enzephalopathien. Dazu warbeiten wir in großen internationalen Konsortien zusammen.


Position

Arbeitsgruppenleiter

Assistant Professor (CHOP, Philadelphia, USA)

Stationen

Heidelberg  ∣  Melbourne  ∣  Kiel  ∣  Philadelphia

Interessen